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Heilfasten ist das Fasten im Rahmen einer Therapie und dient der "Entschlackung", "Entgiftung"
bzw. Regeneration des Körpers und der Seele.
Es gibt verschiedene Arten des Heilfastens:
- Beim Buchinger Fasten wird mit Gemüsebrühe und Säften eine geringe Menge Kalorien, Vitamine und Mineralien zugeführt. Das verringert die Belastung für den Stoffwechsel.
- Beim Saftfasten werden nur Obst- und Gemüsesäfte getrunken.
- Beim eiweißergänzten (modifizierten) Fasten wird täglich ein Quantum Buttermilch oder ein spezielles Eiweißkonzentrat (Ulmer Trunk) verzehrt. Das verhindert große Eiweißverluste des Körpers und veranlasst ihn, mehr Fett als Eiweiß abzubauen.
Beim Fasten sinkt der Blutdruck, der Kreislauf und das Herz wird entlastet, der Körper wird
entwässert und das Atmen wird leichter. Fasten regt das Immunsystem an. Fasten kann
entzündliches Rheuma deutlich bessern. Alle durch die Ernährung beeinflussbaren Krankheiten
können durch das Fasten gebessert werden.
Wesentlich für den gesundheitlichen Effekt des Fastens ist auch das Fastenbrechen mit einem
vorsichtigen Kostaufbau bis zur Normalkost.
Risiken
Obwohl es auch heute immer noch viele Ratgeber gibt, die Heilfasten empfehlen, raten immer
mehr Ärzte von dieser Methode ab. Kurzfristig heilfasten sollten nur völlig gesunde Menschen,
vor längeren Fastenkuren ohne ärztliche Überwachung wird gewarnt.
Bestimmte Gruppen von Menschen sollen nicht fasten:
- Schwangere und stillende Frauen
- Menschen mit Blutungsneigung, also Bluter
- Kinder unter 10 Jahren
- Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion
- Menschen mit Durchblutungsstörungen des Gehirns
- Typ-1-Diabetiker
- Krebskranke
Menschen mit psychischen Krankheiten sollten ihren Arzt befragen, bevor sie fasten.
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